Der Gott der Eisen wachsen ließ
1. Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
Der wollte keine Knechte,
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
Dem Mann in seine Rechte,
Drum gab er ihm den kühnen Mut,
Den Zorn der freien Rede,
|: Daß er bestände bis aufs Blut,
Bis in den Tod die Fehde. :|
2. Laßt brausen, was nur brausen kann,
In hellen, lichten Flammen!
Ihr Deutschen alle, Mann für Mann,
Fürs Vaterland zusammen!
Und hebt die Herzen himmelan
Und himmelan die Hände!
|: Und rufet alle, Mann für Mann:
Die Knechtschaft hat ein Ende! :|
3. Laßt wehen, was nur wehen kann,
Standarten wehn und Fahnen!
Wir wollen heut’ uns Mann für Mann
Zum Heldentode mahnen:
Auf, fliege, stolzes Siegspanier,
Voran den kühnen Reihen!
|: Wir siegen oder sterben hier
Den süßen Tod der Freien. :|




Ausgezeichnete Sammlung Deutscher Lieder.
Wolfgang P. May
Es schaut so aus, als ob da jemand in der 2. und 3. Strophe einiges rumgepfuscht hat?
Kommt das nicht komisch vor?
“Und himmelan die Hände!”
Da gehts mit einem anderem Text – insbesonders 2. + 3. Strophe!
http://www.youtube.com/watch?v=XuquURz6xvo&feature=related
Hört das Lied hier an und vergleicht es mit dem Text!!!
Entschuldigt bitte falls ich hier etwas falsch verstehe, aber, ich sehe keinen unterschied zu dem Lied von Deinem Link und Diesem.
Das Video find ich nur etwas fehl am Platze, da dieses Liedgut doch etwas älter ist als der 2. Weltkrieg. Wenn ich das richtig sehe, wir hier die Schlacht von Hermann dem Cherusker besungen, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.
Finde die Diskussion, ob ein Leid nun fehl am Platze ist, oder nicht, langsam ziemlich lästig. Gerade weil es sich mit etwas beschäftigt, was noch vor WW II lag, sollte man keine Scham verspüren, das Lied zu singen. Denke auch, dass die Hermannsschlacht nur als Verdeutlichungen der zum Ausdruck gebrachten nationalen Position des 19. Jahrhunderts herangenommen wird.