Tramizu hat den Betrieb eingestellt!!!

Das beliebte Forum für Verbindungsstudenten TRAMIZU hat seit einigen Tagen den Betrieb eingestellt. Auf der Homepage von Tramizu findet man hierzu folgende Stellungnahme:

Sehr geehrte Nutzer von Tradition-mit-Zukunft.de,

ich habe mich heute entschlossen, diesen Dienst mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Auch wenn mir dieses Projekt sehr ans Herz gewachsen ist, ich in den vergangenen 10 Jahren viele schöne Erlebnis und Bekanntschaften mit und durch „TraMiZu“ erfahren durfte, sehe ich mich derzeit nicht in der Lage, die Server, Datenbanken und das System adäquat zu betreuen und die Qualität und Sicherheit der bereitgestellten Informationen zu gewährleisten.

Ich bedaure diesen Entschluss zutiefst, bin aber überzeugt, dass der Grundgedanke dieses couleurstudentischen Netzwerkes auch bei Facebook & Co weiterleben kann und wird.

Ich danke vor allem den Co-Administratoren für Ihr unermüdliches Engagement!

Mit besten Wünschen

Thilo Haas, Z! Z!

Schade, das Forum war eigentlich immer ganz amüsant.

Aber für alle Süchtigen gibt es bereits Ersatz. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Mail von einer neuen Community für Verbindungsstudenten. Die Community heißt: KORPORIERT.COM.

Header

Neugierig wie ich bin habe ich diese Community auch gleich ausgetestet und ich war sehr überrascht. Ich kann jeden Verbindungsstudenten diese Community nur empfehlen.

Frühjahrsupdate

Als ein kleines Frühjahrsupdate haben wir heute zahlreiche neue Videos in den Bierpruegel eingepflegt, darunter auch zahlreiche Wünsche von Bierpruegelfans.

Wir wünschen viel Spaß mit den neuen Liedern und versprechen in Zukunft häufiger neue Videos hinzuzufügen. Dazu freuen wir uns auch weiterhin über Anregungen, Wünsche und Kritik.

Max & Gringo

Dort drunten im Tale


1. Dort drunten im Tale läufts Wasser so trüb,
und i kann dirs nit sage, i hab di so lieb.

2. Sprichst allweil von Liebe, sprichst allweil von Treu,
und a bissele Falschheit is au wohl dabei.

3. Und wenn i dir’s zehnmal sag, daß i di lieb,
und du willst nit verstehen, muß i halt weiter gehn.

4. Für die Zeit, wo du g’liebt mi hast, dank i dir schön,
und i wünsch, daß dir’s anderswo besser mag gehn.

Worte und Weise: schwäbisches Volkslied (vor 1832).


Grüß Gott, Du schöner Maien


Grüß Gott du schöner Maien,
Da bist du wiedrum hier,
Tust jung und alt erfreuen
Mit deiner Blumenzier.
Die lieben Vöglein alle,
Sie singen all so hell,
Frau Nachtigall mit Schalle
Hat die fürnehmste Stell.

Die kalten Wind’ verstummen,
Der Himmel ist gar blau;
Die lieben Bienlein summen
Daher auf grüner Au.
O holde Lust im Maien;
Da alles neu erblüht,
Du kannst mir sehr erfreuen
Mein Herz und mein Gemüt.


Marburg, blüh in Ewigkeit

1. Durchs Gefilde will ich wieder
Holder Jugendträume gehn,
Von dem alten Schlosse nieder
Auf die roten Dächer sehn.
Du von Freiheitshauch umwehte,
Du im Kranz von wald’gen Höh’n,
|: Kleinod du der deutschen Städte,
Marburg, oh wie bist du schön! :|

2. Wie die Gassen sich verwirren
Auf und ab tief unter mir!
Rüst’gen Fleißes ruhlos Schwirren
Pulst durch alle Adern dir.
Schimmernd in der Tiefe windet
Wie ein Band von lichtem Stahl,
|: Bis sie fern im Grün entschwindet,
Sich die Lahn durchs weite Tal. :|

3. Himmelsruh mit Glockenmunde
Kündet Sankt Elisabeth;
In des Tages Scheidestunde
Glüht des Berges Majestät,
Bis der Mond sein Licht versonnen
Über Markt und Gassen legt,
|: Wo am Rathaus überm Bronnen
Sankt Georg den Drachen schlägt. :|

4. Gläserhall und Schlägerklingen
Und die Welt voll Blühtenduft;
Junger Kehlen frisches Singen
Jubelt durch die laue Luft.
Auf dem Fluß im schlanken Nachen,
Wie so selig es sich wacht!
|: Und ein helles Mädchenlachen
Leuchtet durch die Rosennacht. :|

5. Wie sich täglich hier aufs neue
Jeder junge Muskeln strafft:
Vaterland, dir gilt die Treue,
Dir die Liebe, dir die Kraft!
Reiner Born der Weisheitslehre,
Stadt der Jugendherrlichkeit,
|: Stadt der Freiheit, Stadt der Ehre,
Marburg, blüh in Ewigkeit. :|

Es schienen so golden die Sterne

Es schienen so golden die Sterne
am Fenster ich einsam stand
und hörte aus weiter Ferne
ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte
da hab´ ich heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
in der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen
vorüber am Bergeshang,
ich hörte im Wandern sie singen
die stille Gegend entlang:
von schwindelnden Felsenschlüften
wo die Wälder rauschen so sacht,
von Quellen, die von den Klüften
sich stürzen in Waldesnacht!

Sie sangen von Marmorbildern
von Gärten, die überm Gestein
in dämmernden Lauben verwildern
Palästen im Mondenschein,
wo die Mädchen am Fenster lauschen
wann der Lauten Klang erwacht,
und die Brunnen verschlafen rauschen
in der prächtigen Sommernacht!

Text: Joseph von Eichendorff vor 1834
Musik: Justus Lyra vor 1843

Für Danzig

Kennst du die Stadt am Bernsteinstrand,
umgrünt von ew’ger Wälder Band,
wo schlanke Giebel streben
empor zum Sonnenschein!

Ja, sollt’ ich fröhlich leben,
in Danzig müßt es sein!

Kennst du die Stadt, wo Turm an Turm
in Treue trotzt dem Zeitensturm,
wo stolze Schiffe gleiten
ins blaue Meer hinein!

Ja, sollt’ ich tapfer streiten,
für Danzig müßt es sein!

Kennst du die Stadt, wo deutsche Art
voll Kraft und Mut ihr Gut bewahrt,
wo deutsch die Glocken werben
und deutsch ein jeder Stein!

Ja sollt’ ich selig sterben,
in Danzig müßt es sein!

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn,
Und alles was er blies das war verlorn.

Soll es denn alles verloren seyn?
Ich wollte lieber kein Jäger seyn.

Er zog sein Netz wohl über den Strauch,
da sprang ein schwarzbraunes Tierlein heraus.

Ei Tierlein, laß deine Füße nur stahn,
meine schneeweiße Hündlein, die fangen dich schon

Deine großen Hunde die holen mich nicht,
Sie wissen meine hohe weite Sprünge noch nicht.

Deine hohe Sprünge die wissen sie wohl,
du dauerst mich, daß du heute noch sterben sollst.

Sterbe ich nun, so bin ich tot,
Begräbt man mich unter die Röslein rot.

Wohl unter die Röslein, wohl unter den Klee,
Scheiden von der Herzallerliebsten, das tut weh

Es stund kaum an den dritten Tag
da wuchsen drei Blumen aus ihrem Grab

Das erste war ein Röslein rot
war gewachsen von der Herzallerliebsten tot

Das ander war ein Nägelein
war gewachsen von der Herzallerliebsten mein

Das dritte war ein Lilie weiß
steckt er`s auf seinen Hut mit Fleiß

Der schönste Platz ist immer an der Theke

Eins, zwei, drei, vier!
Wo ist denn nur, so fragt man oft euf dieser weiten Welt,
der wirklich allerschönste Platz, der jedem gur gefält.
Die Eine schwärmt für Natur, für’n Sportplatz der Andere nur.
Doch frage nur jeden Mann und ehrlich sagt er dir dann:

[Refrain:]
Der schönste Platz ist immer an der Theke.
Ja, an der Theke ist der schönste Platz !
Ich steh’ so gerne dort, an diesem schönen Ort,
und keine Pferde ziehen dort so schnell mich fort.
Denn an der Theke, ja an der Theke,
nur an der Theke ist der allerschönste Platz !

Lass nur einmal dein Ehemann ‘ne Viertelstunde blos,
vor einem Kino wartend stehn, dann ist der Teufel los.
Doch stundenlang steht der Schuft im Wirtshaus in qualmiger Luft.
Und wenn der Kopf ihm auch brummt, bis vor der Haustür’ er summt:

[Refrain.]

Eichsfeldlied

Bist du gewandert durch die Welt,
Auf jedem Weg und Pfade,
Schlugst auf in Nord und Süd dein Zelt,
An Alp und Meergestade:
Hast du mein Eichsfeld nicht geseh’n
Mit seinen burggekrönten Höh’n
Und kreuzfidelen Sassen,
Dein Rühmen magst du lassen!

Dort, wo die junge Leine fließt,
Die Unstrut wallt zu Tale,
Der Hülfensberg die Werra grüßt,
Der Ohmberg seine Hahle,
Die Wipper flutet durch die Au,
Landauf, landab, welch feine Schau
Auf Tal und Hügelketten
Und schmucke Siedelstätten!

Beut auch die Scholle ihren Sold
Oft karg der Müh’, dem Schweiße:
Nur frischer durch die Adern rollt
Das Blut bei frohem Fleiße!
Und ist die Welt nicht breit und lang?
Hinaus mit Reff und Arbeitsdrang!
Es zollt auch fremde Erde das
Gut dem heim’schen Herde!

Dem Herd, an dem in frommer Zucht
Die treue Gattin waltet,
Und Kindern, gleich des Ölbaums Frucht,
Die Händchen betend faltet;
Dem Haus, wo noch der Herrgott gilt,
Und nicht nur, was den Magen stillt,
Wo felsenfester Glaube
Die Blicke hebt vom Staube!

Eichsfelder mit Frohwanderblut
Und liederreicher Kehle,
Heim, heim steht all dein Herz und Mut,
Dein Sinn und deine Seele,
Heim, wo das Kreuz vom Hügel ragt
Und dir von Gottes Liebe sagt!
Schlägt deine letzte Stunde,
Es sei auf Eichsfelds Grunde!

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